Kooperationsprojekt der AfeB e.V. Heidelberg  mit dem Arbeitskreis Museumspädagogik des Hessischen Museumsverbands e.V . 
                                
   Zertifikatskurs zur Einführung in die Museumspädagogik


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   Hier gehts zur PinWand für den Kurs 2010/2Kurs 2011/1 und Kurs 2011/2

Die PinWand ist die interne Internetseite des Kurses, auf der Protokolle und Materialien bereit gestellt werden. Sie dient der Kommunikation der Kursteilnehmer/innen untereinander und ist deswegen mit einem Passwort geschützt. Hinweis für Kursteilnehmer/innen: Das Passwort wird auf dem ersten Seminar im Kinderrmuseum, Frankfurt bekannt gegeben. Sie finden es auch in Ihrem Kursordner und im ersten 'Rundbrief'.

Aktueller Hinweis: Die Kurse 2011/1 und 2011/2 sind ausgebucht. Der nächste Kurs "Die Sprache der Dinge" wird im Jahr 2012 stattfinden. Nähere Informationen finden Sie hier.

Das Kooperationsprojekt
Den Kurs "Die Sprache der Dinge" gibt es seit 2001. Der Kurs ist ein Kooperationsprojekt der AfeB Heidelberg mit dem Arbeitskreis Museumspädagogik des Hessischen Museumsverbands e.V. und weiteren regionalen museumspädagogischen Arbeitskreisen. Es handelt sich bei dem Kurs um eine
berufsbegleitende, einjährige Einführung in die Praxis der Museumspädagogik, die mit einem Zertifikat abgeschlossen wird. Es haben bereits 14 Kurse stattgefunden, die von über 250 Teilnehmrn/innen erfolgreich absolviert wurden. Absolventen/innen des Kurses finden sich inzwischen in allen Bereichen des Museumswesens, in Galerien, Kunstvereinen, Gedenkstätten und in anderen Kultureinrichtungen. Das Zertifikat wird als qualifizierter Nachweis für museumspädagogische Kompetenz zunehmend anerkannt.  

 

Der Kurs "Die Sprache der Dinge" ist inzwischen allgemein in der Museumspraxis eingeführt. Gegenwärtig läuft der 15. und der 16. Kurs. Für die Kurse 2011/1 und 2011/2 lief das Anmeldeverfahren Mitte Januar bzw. Mitte Juli 2011.  Die zur Verfügung stehenden 2 x 16 Plätze waren schnell vergeben. Sind Sie weiterhin interessiert? Dann können Sie sich ab sofort für den Kurs "Die Sprache der Dinge" 2012 voranmelden. Näheres zum Kurs 2012 und zur Voranmeldung finden Sie hier.
Worum geht es in dem Kurs? 
Intendiert ist eine in ihrer Art einmalige, bewußt kompakte und praxisorientierte Einführung in die Museumspädagogik. Dabei geht es darum, in einer festen Lerngruppe an konkreten Beispielen zu erarbeiten, dass Museumspädagogik mehr und anderes sein kann, als nur Führungen für Erwachsene oder Bastelkurse mit Schulkindern. Das Spektrum der Angebote, mit denen Museen ihre Sammlungen heute für das Publikum erschliessen, ist erheblich breiter und auch innovativer geworden. Wie vielgestaltig dieses Spektrum inzwischen ist und welche Chancen für publikumsorientierte Museumsarbeit sich daraus ergeben, davon soll in diesem Kurs die Rede sein. 

Am Beispiel konkreter Fälle und bereits realisierter Projekte werden die Teilnehmer/innen des Kurses Schritt für Schritt mit Konzepten und Arbeitsformen vertraut gemacht, die geeignet sind, historische und künstlerische Originale tatsächlich zum Sprechen zu bringen, und zwar für Kinder, Jugendliche und auch Erwachsene. Die sechs Seminare können das museumspädagogische Handwerkszeug natürlich nicht bis ins Detail vermitteln, das ist auch nicht ihr Anspruch. In den Seminaren werden die Teilnehmer/innen v.a. dazu angeleitet, sich aktiv und kritisch mit der vorgestellten Praxis auseinander zu setzen, dadurch neue Ideen und auch Hinweise zur weiteren (Selbst-) Qualifizierung zu gewinnen und im Ergebnis ein stärkeres fachliches Selbstbewußtsein zu entwickeln. 

Der Kurs hat seine Ziele dann erreicht, wenn die Teilnehmer/innen ein differenziertes Verständnis von Museumspädagogik mitnehmen, das sie an ihrem Arbeitsplatz aktiv vertreten und die gewonnenen Anregungen eigenständig in Projekten umsetzten. Projektorientierung ist daher ein Begriff, der sich wie ein roter Faden durch den gesamten Kurs zieht.

Die Seminare: 
Der Kurs beginnt mit einem "Startseminar", in dem in die Grundlagen der Museumspädagogik und der Projektarbeit eingeführt wird. Es folgen fünf Tagesseminaren an fünf Partnermuseen, in denen jeweils ein bestimmter thematischer Schwerpunkt vermittelt wird. Die Museen wurden von uns ausgewählt, weil dort zu den jeweiligen Themen eine besonders entwickelte museumspädagogische Praxis existiert. Den Abschluß bildet ein zweitägiges Kolloquium in einem sechsten Partnermuseum, in dem die Erfahrungen aus dem Kurs zusammen geführt werden. Dazu werden von den Teilnehmern/innen die im Verlauf des Kurses selbst entwickelten Projekte präsentiert, diskutiert und weiterführende Perspektiven dazu erarbeitet. 

Das Zertifikat: 
Die Absolventen des Kurses erhalten ein Zertifikat, das von den beiden am Kurs beteiligten Kooperationspartnern ausgestellt wird. Das Zertifikat benennt die erbrachten Leistungen und erworbenen Qualifikationen und enthält den Titel der schriftlichen Arbeit. Es kann den Zugang zu spezialisierten Ausbildungs- und Studiengängen erleichtern und ist in Bewerbungen ein inzwischen breit anerkannter und aussagekräftiger Beleg für besonderes museumspädagogisches Engagement und Kompetenz. 

  • Wie läuft der Kurs im einzelnen ab? Als Beispiel finden Sie hier das Programm des im März 2010 abgeschlossenen Kurses 2009/ 2010
  • Näheres zum Zertifikat, den Kosten und zum Voranmeldeverfahren zum Kurs 2012 finden Sie hier
  • Einen Erfahrungsbericht einer Teilnehmerin des Kurses 2005 finden Sie hier (PDF 1  PDF 2)
  • Einen Erfahrungsbericht von einer Absolventin des Kurses 2001 finden Sie in der Online - Zeitschrift TSANSA (Ausgabe 3/01), die von Ethnologen an der Universität Leipzig heraus gegeben wird.
  • Zur Online-Umfrage geht es hier.
Aktuelles aus den Kursen:

Die Lehrgangsgruppe für den ersten Kurs 2011 (2011/1) steht seit Anfang Januar 2011 fest. Dieser Kurs ist am 30./31. Mai 2011 im Kindermuseum Frankfurt gestartet. Es war wie immer sehr spannend - jeder Kurs und jede Gruppe ist erfahrungsgemäß auf ihre Art anders!


Foto: Das Kindermuseum Frankfurt, direkt in der U- und S-Bahnstation "Hauptwache": Im Foyer, in der Ausstellung und in den drei Werkstatträumen des Kindermuseums finden die Startseminare aller Kurse statt.

Erstmals haben die Abschlusskolloquien der Kurse 2010/ 1 und 2010/ 2 in den Reiß-Engelhorn-Museen (rem) in Mannheim stattgefunden (Foto unten: Kinder des Blumhard Kindergartens Heidelberg, die an der Mitmach-Ausstellung 'Achtung Ausgrabung!' im rem teilgenommen haben. Mit dieser Mitmach-Ausstellung haben sich auch die Teilnehmer/innen des Kurses 2010/ 1 während des Kolloquiums befasst. Das Kolloquium dieses Kurses fand dort im März 2011 statt, das Kolloquium des Kurses 2010/ 2 folgte dann im Juli 2011. Bei diesem Kolloquium haben die Teilnehmer/innen den innovativen museumspädagogischen Aktionsraum zur Ausstellung "Meisterhaft!" kennen gelernt. (Foto: Website des Blumhard-Kindergartens)



Wie schon in den Vorjahren lagen für den Kurs 2011 erheblich mehr Anmeldungen vor als Plätze vorhanden waren. Der Kurs war daher schnell ausgebucht. Für weitere Interessenten/innen am Kurs "Die Sprache der Dinge" gibt es eine schlechte Nachricht: Auch der im September 2011 gestartete Parallelkurs 2011 ist inzwischen ausgebucht. Die gute Nachricht ist: Sie können sich jetzt schon für den Kurs 2012 voranmelden. Das ist sehr empfehlenswert, wenn Sie Ihre Chance wahren wollen, einen Platz in diesem Kurs zu bekommen! Näheres zur Voranmeldung, zum Ablauf des Kurses und den Teilnahmebedingungen finden Sie hier.



Der Kurs 2010/ 1 ist inzwischen mit dem Abschlusskolloquiumam 4./5.März 2011 zu Ende gegangen. Die Teilnehmer/innen haben ihre Projekte präsentiert und jede/r Mitwirkende hat sein bzw. ihr Zertifikat entgegen genommen. Das Foto zeigt eine Szene aus den insgesamt 16 Präsentationen der Teilnehmerprojekte. Das Zeughaus der Reiss-Engelhorn-Museen erwies sich als hervorragend geeignet für  den Ablauf des Kolloquiums. Allen Beteiligten ein ganz herzliches Dankeschön!



Der Kurs 2011/1 hatte sein Startsemiar am 30. Mai 2011 im Kindermuseum Frankfurt. Inzwischen ist diese Kursgruppe schon beim Seminar 2 angekommen. Dieses Seminar (s. Foto) hatte das Thema "Ausstellungsgestaltung und Objektpräsentation". Es fand zum ersten Mal im Jungen Museum des Historischen Museums in Speyer statt. Das Seminar war also auch für uns als Kursteam eine Premiere! Die Erfahrungen waren sehr positiv, die Teilnehmerinnen haben in diesem Seminar mit Unterstützung der beiden Referentinnen des Jungen Museums sehr viele konzeptionelle und v.a. praktische Aspekte von Ausstellungsgestaltung kennen gelernt. Der Höhepunkt des Seminars war der Entwurf eigener "Themeninseln" für die anstehende Ägypten-Ausstellung des Jungen Museums.
 
Online-Umfrage!

NEU! Wie sind gegenwärtig dabei, den Kurs "Die Sprache der Dinge" zu aktualisieren. Wir wollen das Angebot noch bedarfsgerechter gestalten und neue Themen aufnehmen, die heute in der Museumspädagofik besonders wichtig sind. Dazu haben wir eine Online-Umfrage gestartet. Hier geht es zur Onlin-Umfrage. Bitte anklicken, ausfüllen und abschicken. Danke!


HINWEIS: Eines unserer Partnermuseen, das Landesmuseum Mainz, sucht aktuell (Januar 2012) längerfrisrige Praktikanten/innen und FSJler für die Museumspädagogik. Einzelheiten entnehmen Sie bitte dem Flyer des Landesmuseums.

Ausgewählte museumspädagogische Konzepte, die im Rahmen der Kurse "Die Sprache der Dinge" enstanden sind, finden Sie hier.


Haben Sie noch Fragen?
Bitte wenden Sie sich direkt an die Kursleitung: eMail
Tel.: 06221/ 168281

Ansprechpartner für Hessische Interessenten sind:

Daniela Dietrich, Deutsches Filmmuseum, Schaumainkai 41, 60596 Frankfurt, Tel.: 069/ 961220-522
eMail

Frau Ulla Merle, Regionalmuseum "Alte Schule", c/o Gemeindeverwaltung
Leipziger Straße 462, 34260 Kaufungen
Telefon: 05605/7307  eMail


Dr. Uwe Reher, Kassel eMail

    Der Kurs "Die Sprache der Dinge" ist Kooperationspartner des
Bundesverbands Museumspädagogik e.V.



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