Kooperationsprojekt der AfeB Heidelberg  mit dem Arbeitskreis Museumspädagogik des Hessischen Museumsverbands e.V .

                        Teilnahmebedingungen, Kosten und Voranmeldung für den Kurs 2012
 
 

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Abb.: Berufserfahrene Kollegen/innen als engagierte Berater und Betreuer: 
Szene aus dem zweiten Seminar des Kurses 2004

(Staatliche Kunsthalle Karlsruhe, Dr.Sibylle Brosi)

Termin:
AKTUELLER HINWEIS: Die Kurse 2011/1 und 2011/2 sind seit Mitte Januar bzw. Mitte Juli 2011 ausgebucht. Der nächste Kurs "Die Sprache der Dinge" wird im Jahr 2012 beginnen. Das Kursteam gönnt sich bis zum Beginn des neuen Kurses eine längere Pause, in der der Kurs konzeptionell auf den neuesten Stand gebracht wird und neue Kollegen/innen in das Kursteam eingearbeitet werden. Der neue Kurs 2012 wird daher erst im September 2012 beginnen und endet mit dem Abschlusskolloquium Ende August 2013. Sie können sich jedoch ab sofort für diesen Kurs unverbindlich voranmelden. Näheres finden sie Sie unten auf der Seite.  

Wer kann am Kurs teilnehmen?
Personen mit (angestrebtem) geistes-, kultur- oder naturwissenschaftlichem Hochschulabschluß, die Interesse an einer beruflichen Tätigkeit im Museum haben und die (wichtig!) bereits
über erste praktische Erfahrungen im Museum (oder einer anderen Kultur- und Ausstellungseinrichtung) verfügen (mindestens sechs Wochen Praktikum, Volontariat, Honorartätigkeit o.ä.). Sie sollten außerdem die Möglichkeit haben, museumspädagogische Projekte in der eigenen Praxis umzusetzen. Bitte beachten Sie: Lehrkräfte aus Schulen können nur dann am Kurs teilnehmen, wenn sie dauerhaft mit einem Museum kooperieren (z.B. als aktives Mitglied eines Lehrerarbeitskreisesn in einem Museum; oder als für museumspädagogische Aufgaben ganz oder teilweise freigestellte Lehrkraft).

Kosten: 
Der gesamte Kurs kostet derzeit
EUR 600,-- In dem Betrag ist enthalten:

  • die Teilnahme an einem "Startseminar" und an fünf weiteren eintägigen Seminaren in unseren Partnermuseen. Das "Startseminar" und das Seminar 1 finden in einem zweitägigen Block zu Beginn des Kurses statt.
  • ein zweitägiges Abschlußkolloquium 
  • Beratung durch die Kursleitung für die gesamte Laufzeit des Kurses
  • Betreuung der Exposes
  • Betreuung der schriftlichen Arbeiten
  • regelmäßiger Rundbrief für die Kursteilnehmer/innen (zwischen den Seminaren)
  • Publizierung aktueller Protokolle und Materialien auf der PinWand des Kurses im Internet
  • Getränke und Imbisse in den Seminaren 
  • sowie ein Kursordner mit Arbeitshilfen und einführender Literatur 
  • Zertifikat der teilhnehmenden museumspädagogischen Verbände und der AfeB Heidelberg
Der Kurs ist im Interesse der Teilnehmer/innen sehr knapp kalkuliert, eine Ermäßigung ist daher leider nicht möglich. Der gesamte Betrag ist vor Kursbeginn auf das Konto der AfeB Heidelberg zu überweisen. Bitte überweisen Sie den Betrag jedoch erst, wenn Sie eine persönliche Zusage erhalten haben! Wichtiger Hinweis: Durch die Teilnahme am Kurs können Ihnen - je nach Wohnort - evtl. recht hohe Reisekosten entstehen. Fahrgemeinschaften sind daher sehr sinnvoll. Sie erhalten dafür die Teilnehmerliste mit dem Zulassungsbrief. Eine Übernachtung am Seminarort ist lediglich beim zweitägigen "Startseminar" und beim Abschlusskolloquium erforderlich (es sei denn, Sie wohnen in der Nähe von Frankfurt bzw. Mannheim). Die anderen Seminare sind so geplant, dass die An- und Abreise am Seminartag im Prinzip möglich ist. Für weiter weg wohnende Teilnehmer/innen (aus Norddeutschland, Schweiz, Österreich) kann eine Übernachtung am Vortag aber dennoch sinnvoll sein. Einige Teilnehmer/innen treffen sich vor oder nach den Seminaren gern auch mit anderen aus dem Kurs. Wir geben Ihnen dafür entsprechende Tipps zu preisgünstigen Hotels und anderen Unterkünften.

Ablauf:
Die Seminare finden meist Montags im Abstand von ca. sechs bis acht Wochen statt (s. das Programm des laufenden oder gerade abgeschlossenen Kurses).

Betreuung: 
Die Seminare werden an den Partnermuseen von erfahrenen Museumskollegen/innen betreut. Diese gestalten die Seminare und stehen während dieses Tages und während des Kolloquiums für weitere Informationen und für persönliche Beratung zur Verfügung. Der Kurs wird von Seiten der Hessischen Museumspädagogen/innen durch
Daniela Dietrich, Ulla Merle und Dr. Uwe Reher betreut, von Seiten der AfeB durch Dr. Ulrich Paatsch. Alle Beteiligten verfügen über teilweise langjährige Erfahrungen mit dem Kurs und museumspädagogischer Weiterbildung. Dr. Paatsch leitet den Kurs, Ulla Merle und Daniela Dietrich sind museumspädagogische Beraterinnen,  Dr. Reher steht für berufsfachliche Fragen zur Verfügung. Alle Teilnehmer/innen erhalten zwischen den Seminarterminen "Rundbriefe". Außerdem werden aktuelle Ergebnisse und Materialien aus/ zu den Seminaren des Kurses auf der PinWand im Internet veröffentlicht. Die PinWand ist passwortgeschützt.

Kursgruppe:
Die Gruppe wird aus 16 bis 18 Personen bestehen, die aus ganz Deutschland (und gern auch darüber hinaus ..) kommen können. Es ist vorgesehen,
zwischen den Seminaren Kontakt über eMail/ Internet und evtl. auch in informellen regionalen Arbeitskreisen zu halten. Dadurch können Seminare effizient nachbereitet und Erfahrungen/ Materialien ausgetauscht werden. Aus diesen Kontakten entsteht nach und nach ein informelles Netzwerk der Teilnehmer/innen, das erfahrungsgemäß auch nach dem Kurs bestand hat und genutzt werden kann. 

Was muß man tun, um das Zertifikat zu bekommen?
Vorausgesetzt wird die Teilnahme an allen fünf Seminaren, Engagement auf dem Abschlußkolloquium und die aktive Teilnahme am Arbeitsprozeß des Kurses. Für das Zertifikat müssen Sie außerdem eine
schriftliche Leistung erbringen, in der Sie ein museumspädagogisches Konzept erstellen. Wichtiger Hinweis: Es darf maximal ein Seminar (wegen Krankheit, berufliche Gründe etc.) versäumt werden. Bei weiteren Fehlzeiten kann leider kein Zertifikat mehr erworben werden. Das "Startseminar" und das Abschlusskolloquium sind obligatorisch. Wird das Kolloquium versäumt, kann das Zertifikat erst auf dem Abschlusskolloquium des Folgekurses/ evtl. des Parallelkurses erworben werden. Es wird außerdem erwartet, dass Sie an den Seminaren in voller Länge (jeweils von 10 Uhr bis 17 Uhr) teilnehmen. 

Welche schriftliche Leistung ist zu erbringen?
Jede/r Teilnehmer/in soll ein Konzept für ein eigenes
museumspädagogisches Projekt entwickeln, das bisher noch nicht realisiert wurde ("Wunschprojekt").Dargestellt werden sollen Ziel, didaktischer Ansatz, notwendige Realisierungsschritte und eine kurze Reflexion (= Möglichkeiten, mögliche Probleme und Grenzen) dieses „Wunschprojekts“. Es ist nicht unbedingt erforderlich, daß dieses Projekt später tatsächlich realisiert wird, es sollte jedoch realisierbar sein. Wichtig ist, dass sich das Projekt auf ein konkretes Museum und eine konkrte Sammlung bezieht; ferner dass darin Anregungen aus den Seminaren des Kurses aufgenommen und weiter entwickelt werden. 
Die schriftlichen Arbeiten sollten einen
Umfang von max. vier Din A 4 Seiten haben (zzgl. Deckblatt und evtl. Materialien/ Fotos etc.). Für das Projekt wird zunächst ein einseitiges Expose erstellt, das vom Kursteam genehmigt werden muss. Erst danach soll die Arbeit selbst geschrieben werden. Die Arbeiten werden von einem/r berufserfahrenen Museumskollegen/in gegen gelesen und fachlich kommentiert. Im Abschlusskolloquium wird das Projekt den anderen Kursteilnehmern/innen als visuell möglichst anschauliche Präsentation vorgestellt und diskutiert. 

Von den Teilnehmern/innen wird erwartet, daß sie in einem der Tagesseminare ein Halbtagsprotokoll oder die Redaktion eines Arbeitsgruppenpapiers übernehmen.
 
Als Gutachter für Abschlußarbeiten konnten u.a. gewonnen werden:

Dr.Fritz Backhaus, Jüdisches Museum Frankfurt
Wolfgang Birk, Saarlandmuseum, Saarbrücken
Janin Burger, Zentrum für Kunst- und Medientechnologie, Karlsruhe
Renate Dittscheidt-Bartolosch, ehem. Sprengel Museum Hannover
Petra Erler-Striebel, Staatliche Kunsthalle Karlsruhe
Dr. Heike Gall, Württembergisches Landesmuseum, Stuttgart
Dr. Heidi Gansohr  - Meinel, Rheinisches Landesmuseum, Bonn
Susanne Gesser, Kindermuseum des Historischen Museums Frankfurt
Christine Götze M.A., Besucherservice Freilichtmuseum am Kiekeberg
Prof. Herrmann Harrauer, Institut für Papyrologie, Wien
Dr. Frieder Hepp, Kurpfälzisches Museum Heidelberg
Josefine Kaiser - Heinstein, Landesmuseum für Technik und Arbeit, Mannheim 
Uta Kegel, Jüdisches Museum Dorsten
Dr. Gabriele König, Kinderakademie Fulda
Dr. Gerda Kröber-Wolf, Museum der Weltkulturen, Frankfurt
Dr. Hannelore Kunz-Ott, Landesstelle für nichtstaatliche Museen, München
Ingeborg Lauterwasser, Naturhistorisches Museum, Mainz
Dr. Hans Lochmann, Museumsverband Niedersachsen - Bremen
Dr. Josef Mangold, Amt für Rheinische Volkskunde
Dr. Martin Mäntele, Ulmer Museum
Dr. Otto Martin, Gutenbergmuseum, Mainz
Regina Ille-Kopp, Stadtmuseum Bietigheim-Bissingen
Andrea Rechenberger, Museumsverbund Süd-Niedersachsen
Dr. Uwe Reher, Hessischer Museumsverband e.V., Kassel
Irmgard Rothkirch, Nixdorf Museumsforum, Paderborn
Prof. Dr. C.Saluz, Deutsches Uhremmuseum, Furtwangen
Dr. Sonja Schierle, Linden Museum, Stuttgart
Dr. Angelika Schmidt-Herwig, Archäologisches Museum, Frankfurt
Dr. Martina Spies-Gehrig, Freilichtmuseum Hessenpark
Dr. Jürgen Stenkamp, Westfälisches Industriemuseum/ Textilmuseum Bocholt
Christiane String, Stasi - Gedenkstätte Berlin - Hohenschönhausen
Dr. Daniel Studer,  Historisches und Völkerkundemuseum St.Gallen (Schweiz)
Prof. Dr. Anke te-Heesen, Ludwig Uhland Institut für empirische Kulturwissenschaften, Tübingen
Prof.Dr.Gisela Weiß, Institut für Museologie, FH für Technik und Kultur, Leipzig

Voranmeldung:

Sie können sich ab sofort unverbindlich für den Kurs 2012 voranmelden. Das neue Programm und die Anmeldeunterlagen für diesen Kurs erscheinen voraussichtlich im Mai 2012. Wenn Sie für den Kurs 2012 vorangemeldet sind, gehen Ihnen die aktuellen Unterlagen automatisch per Mail zu. Sie können sich dann - noch bevor das neue Programm im Internet erscheint - verbindlich für den Kurs 2012 anmelden. 

Für die unverbindliche Voranmeldung reicht ein formloses Mail mit Ihrem Namen an sprache-der-dinge@arbeitsgruppe-heidelberg.de. Sie erhalten unverzüglich eine Bestätigung, dass Ihre Voranmeldung bei uns eingegangen ist und die neuesten Informationen über den Stand des Kurses 2012. . 

TIPP: Wenn Sie sich bereits für einen der voran gegangenen Kurse angemeldet hatten und leider eine Absage erhielten, vermerken Sie bitte auf ihrer Voranmeldung, dass dies der "zweite Versuch" ist. 


Online-Umfrage!

NEU! Wie sind gegenwärtig dabei, den Kurs "Die Sprache der Dinge" zu aktualisieren. Wir wollen das Angebot noch bedarfsgerechter gestalten und neue Themen aufnehmen, die heute in der Museumspädagofik besonders wichtig sind. Dazu haben wir eine Online-Umfrage gestartet. Hier geht es zur Onlin-Umfrage. Bitte anklicken, ausfüllen und abschicken. Danke!

Haben Sie noch Fragen?
Bitte wenden Sie sich direkt an die Kursleitung: eMail
Tel.: 06221/ 168281

Ansprechpartner für Hessische Interessenten sind:

Daniela Dietrich, Deutsches Filmmuseum, Schaumainkai 41, 60596 Frankfurt, Tel.: 069/ 961220-522
eMail

Frau Ulla Merle, Regionalmuseum "Alte Schule", c/o Gemeindeverwaltung
Leipziger Straße 462, 34260 Kaufungen
Telefon: 05605/7307  eMail


Dr. Uwe Reher, Kassel eMail

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